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DE-/EU-Öko-Verordnung

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Was die DE-/EU-Öko-Verordnung aussagt

Die DE-/EU-Öko-Verordnung ist die Grundlage für Kennzeichnungen wie Bio, EU BIO, EU ÖKO, biologischer Anbau oder ökologischer Anbau. Laut dem beim Bundesministerium bereitgestellten Bio-Siegel steht sie für Erzeugnisse aus ökologischer beziehungsweise biologischer Landwirtschaft. Wenn du bei Textilien nach einer nachhaltigen oder öko orientierten Auswahl suchst, kann diese Kennzeichnung vor allem auf die Herkunft natürlicher Rohstoffe verweisen.

In Kategorien wie Baby- & Kleinkindbekleidung, Shirts & Tops oder Unterwäsche & Socken begegnet dir das oft bei Fasern aus Bio-Anbau, etwa wenn Baumwolle aus ökologischer Landwirtschaft stammt.

Wofür das Siegel vergeben wird

Die Kennzeichnung bezieht sich auf Erzeugnisse, die unter die Vorgaben der Öko-Verordnung fallen. Für Kleidung ist das vor allem dann relevant, wenn landwirtschaftliche Rohstoffe verarbeitet werden. Das kann dir helfen, Bio-Begriffe besser einzuordnen, wenn du faire und nachhaltige Optionen vergleichen möchtest: Die Aussage betrifft zunächst den landwirtschaftlichen Ursprung, nicht automatisch das komplette fertige Produkt.

Wo die Grenzen liegen

  • Die Kennzeichnung sagt nicht automatisch etwas über die gesamte textile Verarbeitung aus.
  • Sie belegt nicht pauschal faire Arbeitsbedingungen oder eine faire Produktion.
  • Sie ist keine allgemeine Aussage dazu, dass ein Kleidungsstück insgesamt nachhaltig oder ökologisch in allen Herstellungsstufen ist.
  • Sie macht ohne weitere Angaben keine Aussage zu Passform, Qualität oder Haltbarkeit.
  • Gerade bei Hosen oder Überbekleidung lohnt sich deshalb der Blick darauf, worauf sich die Bio- oder Öko-Angabe genau bezieht.